| Das technische Hilfswerk (THW) |
| Allgemeines |
| Wieso diese Info-Seite über das THW ? |
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| Diese Seite soll dem THW-Neuling oder jedem der die blauen Autos mit der Aufschrift "THW" aus dem Fernsehen oder der Zeitung kennt, schnell einen Überblick über den Sinn und die Aufgben des THW geben. Auch detaillierte Informationen über die Fachgruppen, die Struktur und die aktuellen Einsätze des Ortsverbandes Mainz kann man hier erfahren. Vieles weitere findet sich auf den Seiten des THW und des Ortsverbandes Mainz |
| Warum gibt es das THW überhaupt ? |
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| Die Aufgabe ist die Unterstützung der lokalen Kräfte anderer Hilfsorganisationen, wie z.B. der Feuerwehr beim Retten von Menschen, Tieren und hohen Sachwerten. Wir helfen immer dann, wenn unser Können und die technische Ausstattung benötigt werden, um die Folgen größerer Schadensereignisse zu bewältigen, wie Eisenbahnunglücke oder Hochwasser. Gerade in den letzten Jahren zeichnet sich ein deutlicher Anstieg der Fälle ab, in denen das THW zur Hilfe gerufen wird. Auch im Ausland sind speziell ausgebildete Einheiten gefragt, ob zur Trinkwasseraufbereitung in Ostafrika oder zur Bergung verschütteter nach Erdbeben (Türkei, Taiwan). |
| Wie ist es strukturiert ? |
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| In 665 Ortsverbänden (es werden leider immer weniger, der Bund muss halt sparen) engagieren sich über 65000 ehrenamtlich tätige Helfer. Weiterhin gliedert sich das THW in 8 Länderverbände und 66 Geschäftsführerbereiche. Jeder Ortsverband besteht aus mindestens einem technischen Zug mit mindestens einer Fachgruppe. Zu erwähnen ist auch der OV-Stab mit dem Ortsbeauftragten, der den OV nach aussen vertritt, der Verwaltung, dem Ausbildungsbeauftragten, dem Schirrmeister und der Küche. |
| Der technische Zug |
| Was ist der Technische Zug ? |
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| Der technische Zug ist die Basiseinheit eines jeden Ortsverbandes, er setzt sich zusammen aus dem Zugtrupp, zwei Bergungsgruppen und einer Fachgruppe. Der Einsatz erfolgt in modularer Weise angepasst an die Erfordernisse der Schadensbekämpfung. Der Zugführer führt den technischen Zug. Ihm und dem Zugtrupp obliegt die taktisch-organisatorische Abwicklung des Einsatzes. |
| Der Zugtrupp |
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Personal: 1 Zugführer, 1 Truppführer, 2 Helfer, 2 Reservehelfer Fahrzeug: 1 Mannschaftstransportwagen MTW Aufgaben: Lageerkundung, -erfassung, -meldung, -beobachtung, Auftragserteilung, Koordinierung des Fachgruppeneinsatzes, Verbindung zu Einsatzleitung anderer Organisationen. |
| Die erste Bergungsgruppe |
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Personal: 1 Gruppenführer, 2 Truppführer, 9 Helfer, 1 Reservetrupp (1 Truppführer, 5 Helfer) Fahrzeuge: 1 Gerätekraftwagen GKW I, 1 Anhänger 7t Aufgaben: universellste Gruppe im technischen Zug, somit auf Bewältigung eines möglichst breiten Spektrums ausgerichtet, wird unterstützt durch 2. Bergungsgruppe. |
| Die zweite Bergungsgruppe |
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Personal: 1 Gruppenführer, 2 Truppführer, 9 Helfer, 1 Reservetrupp (1 Truppführer, 5 Helfer) Fahrzeug: 1 Gerätekraftwagen GKW II Aufgaben: Erzeugung von elektr. und hydr. Energie, Einsatz stationär am Schwerpunkt des Einsatzgeschehens. |
| Die Fachgruppen |
| Fachgruppe Infrastruktur |
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Personal: 1 Gruppenführer, 2 Truppführer, 9 Helfer, 1 Reservetrupp (1 Truppführer, 5 Helfer) Fahrzeuge: 2 Mannschaftslastwagen MLW I und II Aufgaben: Ver- und Entsorgungssysteme, organisiert Energieversorgung und Ausleuchtung. |
| Fachgruppe Wassergefahren |
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Personal: 1 Gruppenführer, 2 Truppführer, 9 Helfer, 1 Reservetrupp (1 Truppführer, 5 Helfer) Fahrzeuge: 1 LKW mit Ladekran 10t, 2 Mehrzweckpontons, 2 Schlauchboote, davon eines auf Anhänger Aufgaben: Retten, Bergen, Arbeiten in und auf dem Wasser, Dammsicherung. |
| Fachgruppe Ortung |
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Personal: 1 Gruppenführer, 2 Truppführer, 9 Helfer, 1 Reservetrupp (1 Truppführer, 5 Helfer) Fahrzeuge: 1 Mannschaftstransportwagen MTW, 1 Anhänger 1t Aufgaben: Ermittlung der Lage von verschütteten Personen um die Berung zu ermöglichen, Vermisstensuche (Rettungshunde), Aufspüren von Leckagen an Versorgungsleitungen. |
| Fachgruppe Räumen |
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Personal: 1 Gruppenführer, 2 Truppführer, 9 Helfer, 1 Reservetrupp (1 Truppführer, 5 Helfer) Fahrzeuge: 1 LKW-Kipper mit Seilwinde, 1 Kompressor 4m³, 1 Tieflader mit Bergungsräumgerät oder Bagger 14t. Aufgaben: "schwere Bergung" und Räumung, auch Sprengausstattung. |
| Fachgruppe Elektroversorgung |
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Personal: 1 Gruppenführer, 2 Truppführer, 9 Helfer, 1 Reservetrupp (1 Truppführer, 5 Helfer) Fahrzeuge: 1 LKW 7t, 1 Netzersatzanlage NEA 175 kVA Aufgaben: Deckung größeren Energiebedarfs, Unterstützung der Energieversorgungsunternehmen, Reparaturen an Nieder- und Mittelspannungsbereich. |
| Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen |
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Personal: 1 Gruppenführer, 2 Truppführer, 9 Helfer, 1 Reservetrupp (1 Truppführer, 5 Helfer) Fahrzeuge: 1 LKW 7t, 1 Anhänger mit Pumpe ca. 15m³ Aufgaben: Bekämpfung von Überflutungen und Überschwemmungen, Beseitigung von Wasserschäden in Abwasseranlagen. |
| Fachgruppe Trinkwasserversorgung |
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Personal: 1 Gruppenführer, 3 Truppführer, 14 Helfer, 1 Reservetrupp (1 Truppführer, 8 Helfer) Fahrzeuge: 1 LKW 7t, 1 Container-Anhänger 12t mit Modul-TWAA 15m³/h Aufgaben: Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser durch Aufbereitung, Transport, Förderung und Verteilung, Instandsetzung von Trinkwassernetzen. |
| Fachgruppe Brückenbau |
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Personal: 1 Gruppenführer, 3 Truppführer, 14 Helfer, 1 Reservetrupp (1 Truppführer, 8 Helfer) Fahrzeuge: 1 LKW-Kipper 9t mit Seilwinde, 1 Anhänger 18t, 1 MLW II, 1 Autokran 30mt, 1 Schlauchboot Aufgaben: Erstellung von kurzfristigem Ersatz von beschädigten Übergängen und Brücken, transportieren schwerer Lasten. |
| Fachgruppe Logistik |
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Personal: 1 Gruppenführer, 1 Truppführer, 4 Helfer, 3 Reservehelfer Fahrzeuge: 1 LKW 7t, 1 Werkstattanhänger oder Feldkochherd FKH Aufgaben: Versorgung aller Einheiten mit Verbrauchsgütern und Verpflegung, Materialerhaltung, planerische Vorbereitung, Organisation, Logistik. |
| Fachgruppe Führung & Kommunikation |
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Personal: Führungspersonal THW Führungsstelle, 4 Truppführer, 4 Helfer, 6 Reservehelfer Fahrzeuge: 1 Führungskraftwagen FüKW, 1 Führungs-/Kommunikationskraftwagen FüKomKW, 1 Fernmeldekraftwagen KmKW, 1 Führungsanhänger, 1 Funk/Fernsprechanhänger Aufgaben: Führung der THW-Kräfte im Einsatz, Betreibung der Führungsstelle, Telekommunikation, Veranlassung der Versorgung der Einheiten. |
| Fachgruppe SEEBA (Schnell Einsatz Einheit Bergung Ausland) |
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Personal: Zusammenfassung von Spezialisten des THW Ausstattung: ist so gestaltet, daß die SEEBA auch normale Linienflüge nutzen kann. Aufgaben: Einsatzbereitschaft innerhalb von 6 Stunden, um im Ausland die dortigen Kräfte zu unterstützen. |
| Grundausbildung |
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| Ist man über 17 Jahre alt beginnt die THW-Zeit mit der Grundausbildung, die im allgemeinen ein Jahr (ca. 100 Dienststunden) dauert und mit einer Prüfung abgeschlossen wird. Das Ziel ist eine einheitliche Befähigung mit THW-üblichen Werkzeugen und Geräten. Erst nach dem Bestehen dieser Prüfung stehen die Helfer für den Einsatz zur Verfügung. Es schließt sich eine fachgruppenspezifische Ausbildung in der jeweiligen Fachgruppe an, welche von den Unterführern gegeben wird. Neben der Standortausbildung gibt es eigene THW-Schulen in Hoya und Neuhausen, besonders die Ausbildung von Führungskräften und Sonderkräften (Bergungsräumgerätefahrer, Bootsführer, Maschinisten, Sprenghelfer, techn. Ortung) ist davon betroffen. |
| Verpflichtung |
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| Es ist möglich, sich an Stelle des Wehrdienstes beim Katastrophenschutz für 6 Jahre zu verpflichten. Alles nähere wird direkt im Ortsverband geregelt. |
| Letzter Großeinsatz |
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Vom 16. bis zum 30. August waren 27 Helfer des Ortsverbandes Mainz beim Elbehochwasser in Annaburg und Wittenberg im Einsatz. Bilder zum Einsatz gibt es auf der Seite des B 1 - Helferkollegen Stefan Pfeiffer. |